Dieses Blütenmeer im Gegenlicht habe ich mit einem 500er-Tele fotografiert. Die unscharfen Märzenbecher im Vordergrund steht etwa drei Meter von der Kamera entfernt.
Dieses Foto lebt von der Schatten-Licht-Wirkung und vom Farbkontrast. Zudem wirkt die weiche Unschärfe im Hintergrund.
Traubenhyazinthen stehen meist in Gruppen. Auch hier trägt die Unschärfe im Vordergrund zum Bildaufbau bei.
Die Unschärfe entsteht ganz natürlich durch den Hintergrund in der Ferne, aber auch, wenn ich durch Blumen hindurch fotografiere, als Vordergrundunschärfe. Dabei gehe ich mit der Kamera bis auf wenige Zentimeter an die vorderen Blumen heran.
Ein Beispiel, welches die typischen Merkmale der Makrofotografie nicht aufweist, nämlich die Unschärfe. Wer also von oben nach unten fotografiert, wird nie Unschärfe erhalten, weil der Untergrund zu nah ist.
Ein ähnliches Foto mit einer perfekten weichen Unschärfe. Die Unschärfe bildet einen Kontrast zur Schärfe des Motivs.
Diese Leberblümchen habe ich mit meinem eigenen Körper abgeschattet, der Hintergrund ist besonnt. Dadurch entsteht ein Hell-Dunkel-Kontrast, hier durch die Farbgebung auch ein Farbkontrast.
Dieser Märzenbecher liegt in der Sonne (Gegenlicht), der Hintergrund liegt im Schatten. Die Betonung ist genau umgekehrt.
Bei mittlerer Blende (links) gibt’s kleine Zerstreukreise, bei offener Blende (rechts) grosse. 
Die ganze Türkenbundlilie ist scharf, ich habe dafür f4.5 gewählt. Die Zerstreukreise sind relativ klein ausgefallen.
Blende f5 generiert annehmbare Zerstreukreise, gleichzeitig ist die Schärfentiefe so gross, dass der ganze Märzenbecher in der Schärfe liegt.
Bei diesem Frauenschuh habe ich Blende f3.2 eingestellt.