Canons hochwertige Teleobjektive überzeugen durch ihre Leistungsfähigkeit.

Das RF 600 mm, F4, gehört zu den langen Highend-Objektiven. Es ist gut ausbalanciert, am Griff tragbar und ich kann dank der hervorragenden Lichtstärke leicht freihändig fotografieren.

Stockente beim Flügelputz. Vögel in Aktion sind wesentlich spannender anzuschauen als wenn sie ruhig auf dem Wasser schwimmen oder auf einem Ast sitzen.
Im Vergleich das 600 mm mit 3090 g, das 200–800 mm mit 2050 g und das 100–500 mm mit 1530 g.
Der Autofokus ist auf Tiere eingestellt, die Augenerkennung ist aktiv. Der Fokus verfolgt das Motiv aktiv, auch wenn es durch verschiedene Hintergründe fliegt.
Der Buntspecht zeigt seine Schönheit im Flug. RF 100–500 mm, Brennweite 400 mm, 1/8000 Sek., F6.3, 6400 ISO. Auch bei kurzer Verschlusszeit zeigen die Flügelspitzen Bewegungsunschärfe.
Unschärfen wie hier eine Verwackelung treten erst in der Vergrösserung in Erscheinung. Deshalb in der Displaywiedergabe immer mit der Lupenfunktion kontrollieren. RF 200-800 mm, Brennweite 637 mm, F9, 1/400 Sek., Abstand 93 m.
Der Rotmilan links fliegt ins Bild (in den Raum) hinein. Rechts ist der Ausschnitt so gewählt, dass er aus dem Bild hinaus fliegt. Er kollidiert gleich mit der Bildkante. RF 200–800 mm, Brennweite 600 mm, F7.1, 1/3200 Sek., 400 ISO, Abstand 65 m.
Solche zufällig entstandenen Ausschnitte (Close-up) legen den Fokus auf ein Bilddetail – sie können ganz interessant aussehen. RF 600 mm, F4, 1/8000 Sek., 500 ISO, Abstand 25 m.
Eisvogel beim Klingnauer Stausee. Hier ist der Hintergrund zu nah am Motiv, so dass sich kein schönes Bokeh erzeugen lässt. Der unruhige Hintergrund lenkt vom Eisvogel ab. RF 100–500 mm, Brennweite 500 mm, F7.1, 1/800 Sek., 800 ISO, Abstand 17 m.
Eine ähnliche Situation, aber im Eisvogelpark in Landsberg. Der Hintergrund ist weit weg und liegt schön in der Unschärfe. Der Eisvogel ist freigestellt und kommt gut zur Geltung. RF 600 mm, F4, 1/6400 Sek., 4000 ISO, Abstand 7 m.
Bachstelze bei Rietheim (BL) beim Putzen des Gefieders. Der Hintergrund wird beim Bodenaufenthalt auch scharf abgebildet. RF 200–800 mm, Brennweite 800 mm, F9, 1/2000 Sek., 1600 ISO, Abstand 18 m.
Bei Wasservögeln ist die Spiegelung interessant. Halte nach solchen Möglichkeiten Ausschau und lauere in dieser Position. RF 200–800 mm, Brennweite 800 mm, F9, 1/2000 Sek., 1600 ISO, Abstand 15 m.
Die Flügel sind besonders interessant. Eine Aufnahme, die auch von hinten funktioniert. RF 600 mm, F4, 1/6400 Sek., 500 ISO, Abstand 65 m.
Dieser Mäusebussard erscheint am Himmel zu dunkel. Nach der Entwicklung in Lightroom lässt sich das Federkleid besser erkennen. RF 600 mm, 1/5000 Sek., F4, 500 ISO, Abstand 65 m.
Der Weissstorch beim Lützelsee. Das Umgebungsgrün strahlt von unten auf die weissen Flügel. In Lightroom ist das Bild rechts farbkorrigiert. RF 600 mm, F4, 1/2000 Sek., 500 ISO, Abstand 66 m.

In der Schweiz können wir Eisvögel in bestimmten Naturschutzgebieten beobachten, beispielsweise im Bird-Life-Zentrum am Klingnauer Stausee bei Kleindöttingen oder in La Sauge am Neuenburgersee. Etwa zweidreiviertel Autostunden von Wädenswil fahre ich am Vorabend nach Landsberg am Lech. Dort gibt es den Eisvogelpark mit der Webseite www.eisvogelpark.de

Sieben bis zehn Meter vor der Beobachtungshütte liegt der Teich für die Eisvögel. Der Hintergrund liegt fotografisch im Unendlichen, was ein traumhaftes Bokeh erzeugt.
In der Beobachtungshütte gibt es Platz für drei Besucher, bequeme Sitze und Gimbals, auf die die Objektive aufgeschraubt werden.
Die Beobachtungszone um den künstlichen Teich herum. A = Ästchen, von wo aus der Eisvogel startet. B = Teich mit kleinen Fischchen. Ein Star trinkt hier Wasser. C = Totholz, wo Specht und andere Vögel nach Larven hacken. D = Da wo Eichelhäher und Eichhörnchen sich aufhalten.
Der Buntspecht holt sich eine Larve aus dem Totholz. RF 100–500 mm, Brennweite 500 mm, 1/4000 Sek., F7.1, 8000 ISO, Abstand 10 m.
Misslungener Versuch, die Blaumeise einzufrieren. RF 100–500 mm, Brennweite 500 mm, 1/1250 Sek., F9, 6400 ISO. Der Ast ist scharf, die Blaumeise nicht, also ist die Verschlusszeit zu lang.
Der Star scheint richtig aus dem Wasser zu hüpfen. RF 100–500 mm, Brennweite 324 mm, 1/8000 Sek., F6.3, 5000 ISO, Abstand 10 m.
Das Eichhörnchen war so nicht geplant, es ist jedoch täglicher Side-kick im Eisvogelpark. RF 600 mm. F4, 1/2000 Sek., 1250 ISO, Abstand 12 m.
Der ganze Bildausschnitt im Vollformat. Links der Ast, den der Eisvogel als Startrampe benutzt, rechts ist klein der Eisi gerade in Aktion. Dieses Foto ist unbeschnitten und zeigt die Möglichkeit aus dem Vollformat ein Bild zuzuschneiden. RF 100–500 mm, Brennweite 270 mm, F5.6, 1/8000 Sek., 1600 ISO, Abstand 8 m.
Das aus dem Vollformat ausgeschnittene Bild zeigt immer noch eine brillante Schärfe. Der Eisvogel überzieht während der Tauchgänge die Augen mit einer blauen Membranhaut, um sie zu schützen. Er montiert so quasi seine persönliche Schwimmbrille.