An der Nordküste bei San Sebastian liegen die Flysch-Kliffs von Zumaia. Am schäumenden Meer kann man sich fotografisch ausleben.
Beim alten Fischerhafen von Capelas, Faial, Azoren, sind Gischt und Steine im Überfluss vorhanden.
Der fotografisch anspruchslose Badestrand Almoxarife auf der Azoreninsel Faial bringt im richtigen Licht gesehen ansprechende Meeresbilder.
Im frühen Morgenlicht entfalten die rund geschliffenen Lavasteine einen besonderen Reiz.
Capelinhos, Faial, Azoren. Von oben nach unten fotografiert, mit längerer Belichtungszeit, partiell aufgehellt.
Am Strand von Bakio, Nordspanien. Hier stehe ich mitsamt dem Stativ bis zu den Knien im Meer. Die Belichtungszeit von 1/5 Sek. bei f7.1 betont die Wucht der heranbrausenden Welle. 
Hier ist die Gestaltung so angelegt, dass die Linie des Meeresspiegels mit der Diagonalen des Ufers beim Haus hinten zusammentreffen.
Besser sind kontastreiche Motive. Hier sollte man etwas warten, bis die richtige Welle zuschlägt. Das Foto hat einen klaren Vordergrund und einen Hintergrund.
Côte de Granit Rose, Bretagne. An diesem Felsen läuft das schaumige Wasser herunter. Eingefangen mit einer kurzen Belichtungszeit.
Der Bildstabilisator sitzt am Objektiv – er arbeitet optimal mit der Kamerasoftware zusammen. Wenn Objektive und Kamera derselben Marke und Generation angehören, ist die perfekte Zusammenarbeit garantiert.
Hafen von Salão, Faial, Azoren. Der Zug der Wellen wird sichtbar. Von oben herab aus etwa 100 Meter Distanz fotografiert. 0,6 Sek. Belichtungszeit, Blende f7.1, Brennweite 77 mm.
Die Messmethode im Voraus festzulegen, ist mitunter schwierig, weil die Motive nicht so eindeutig sind. Das helle Wasser ist hier nicht einfach in der Mitte. Aus diesem Grund wende ich standardmässig die Mehrfeldmessung an.
Achte bei Wellenspritzern auf die Kameraposition beziehungsweise den Hintergrund. Am besten kommen die Wassertröpfchen vor einem dunklen Grund zur Geltung.
Hier spritzen angespülte Algen hoch. Mit dem Wasser sieht es aus wie Schlamm.
Die Wassertröpfchen werden durch längere Verschlusszeiten zu Linien, die den Weg der Tröpfchen aufzeigen.
Wenn das Wasser direkt in die Richtung der Kamera spritzt, wirkt die Perspektive besonders dynamisch.
Bei Verschlusszeiten um etwa 1/6 Sekunde kannst du den Lauf der Wasserspritzer festhalten. Die Blende 11 hilft, die Schärfentiefe gross zu halten. Der Fokusabstand ist etwa 30 Meter, die Brennweite 90 mm, bei 200 ISO.
Almoxarife, auf der Azoreninsel Faial. Hier habe ich die Brennweite 15 mm eingesetzt, bei Blende f13 und ISO 400 resultiert eine Verschlusszeit von 0,8 Sek. Der Fokus liegt auf den meerseitigen Steinen, es gibt im Bild eine Bewegung von links nach rechts.
Flysch-Kliff in Zumaia, bei San Sebastian, Nordspanien. 5 Sekunden Verschlusszeit lassen das Meer neblig verschwommen erscheinen. Der Effekt funktioniert nur, wenn Felsen in die Komposition eingebaut werden.
Almoxarife, Azoreninsel Faial. Solche Wischaufnahmen funktionieren bestens auch in Schwarz-Weiss.
Madalena, Azoreninsel Faial. Solche Sonnenuntergangstimmungen sind Highlights einer fotografischen Erkundung. Hier machen Landschaft, Felsen, Meer und Wolken die gesamte Bildkomposition aus.
Zumaia, Nordspanien. Hier steht die Figur in einer Beziehung zum Umfeld. Die Kameraposition ist erhöht, was eine tiefe Meeresoberfläche erlaubt.
Wenn du dich auf den Wellengang konzentrierst und direkt am Ufer stehst, gelingen dir einzigartige Wassermotive. Da meine Bildaussage auf dem heranrauschenden Meer liegt, ist die Horizontkante über der Mitte angesetzt.
Mosteiros auf der Azoreninsel São Miguel. Brennweite 15 mm, Blende f20, 1,6 Sek., 640 ISO. Hier liegt in der Bildgestaltung die Horizontkante extrem weit oben.
Mosteiros auf der Azoreninsel São Miguel. Brennweite 15 mm, Blende f20, 1,6 Sek., 640 ISO. Die Komposition besteht hier aus einer zentrierten Position, die Perspektive deutet auf die Felsen am Horizont.
Almoxarife, auf der Azoreninsel Faial. Diese beiden Fotos stammen aus der gleichen Fotoserie, sie zeigen die gleichen Felsen am Strand, einfach mit unterschiedlicher Perspektive.